Gagi

Kroatien

Karta Hrvatske..!

- zwischen Split und Dubrovnik an der dalmatinischen Küste.

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Gradac n/m

Gradac befindet sich am suedlichsten Zipfel der Riviera Makarska. Der Ort liegt zwischen Split und Dubrovnik und ist etwa 40 km von Makarska entfernt. Den Gaesten, die heute nach Gradac kommen, stehen 1600 Betten in privaten Unterkuenften zur Verfuegung. Ausserdem verfuegen die groesseren und kleineren Hotels und Pensionen zusammen ueber 1500 Betten. Ausser dem reichen gastronomischen Angebot, haben Sie hier die Moeglichkeit verschiedene Sportarten auszuueben. Im Ort befinden sich naemlich Tennisplaetze und ein Tauchklub. Dieses Gebiet eignet sich ausgezeichnet zum Tauchen, fuer Fahrradtouren und gemuetliche Spaziergaenge entlang der wunderschoenen Straende.
Reiseagenturen bieten Bootsausfluege und zahlreiche Landausfluege: Korčula, Hvar, Pelješac, Dubrovnik, Međugorje und Aehnliches. Der einmalige Einklang des Gebirges Biokovo und der wunderschoenen Straende an dessen Fuss und die Naehe der bekanntesten Ausflugsziele, machen Gradac zu einem populaeren Urlaubsort, in welchen jeder Urlauber gerne zurueckkehrt.

Die Umgebung von Gradac wurde noch vor Christi Geburt besiedelt. Dies bestaetigen zahlreiche Steinhuegel aus der Bronzezeit und der fruehen Eisenzeit. In der Antike befand sich in der Umgebung des Ortes ein roemisches civitas Biston, welches der Kuestensitz der Kolonie Naroni war.

Dieses civitas Biston war uebrigens ein wichtiger Punkt auf dem Territorium des heutigen Kroatien. In der Umgebung der Lokalitaet Gradina wurde der Kranz eines monumentalen Bauwerks aus dem II.-III. Jahrhundert gefunden. Ausserdem fand man im letzten Jahrhundert an dieser Stelle roemische Muenzen. Nach dem roemischen Biston entwickelt sich auf dem Gebiet des heutigen Gradac die altkroatische Stadt Lapčanj, Lapčan oder Labinac. Dieser Ort wurde vom byzantinischen Kaiser Porfirogent Mitte des X. Jh. Labineca genannt. Im Jahre 1649 wurde der Ort zum ersten Mal Gradac genannt. Man vermutet, dass der Ort seinen Namen der Festung verdankt, die sich auf einer Anhoehe oberhalb der heutigen Kirche Sv. Mihovil befand und kurz vor dem kandischen Krieg (1645-1665) erbaut wurde. Gemaess der Darstellung des mletischen Militaeringenieurs und Kartografen Giuseppe Santini, welcher die mletisch-osmanische See-und Landschlacht bei Gradac im Jahre 1666 darstellte, hatte die Festung eine runde Form. Die Zeichnung wird uebrigens im Museum der Stadt Split, in Split aufbewahrt. Auf dem erwaehnten Bild brennt die Festung. Spaeter wurde die Festung ganz zerstoert, damit sich die Tuerken nicht in ihr einnisten konnten.
In der vrelassenen Siedlung Cista bei Gradac befinden sich heute noch die Ueberreste der alten Festung, die zum ersten Mal im XVII. Jahrhundert erwaehnt wurde, von welcher aber vermutet wird, dass sie aelter ist. In der naechsten Umgebung der Festung sind Ruinen verlassener Haeuser zu sehen, welche fuer diese Gegend typische Bauelemente aufweisen.
Mitten im Ort, an der Stelle, wo sich einst die spaetgothische Gradina befand, wurde im Jahre 1852 die neue Gemeindekirche Sv.Mihovil erbaut. In der Kirche selbst befinden sich drei Altare mit Statuen. Unter diesen Statuen ist die Statue des hl. Roko die aussergewoehnlichste. Ausserdem befindet sich in der Kirche ein Taufbrunnen aus Stein, der aus der alten Kirche stammen koennte.
Gradac ist heute ein moderner Urlaubsort. Im Jahre 1919 wurde hier das erste Hotel eroeffnet. Ab den 60-iger Jahren engagieren sich die Ortsbewohner immer intensiver im Fremdenverkehr.

KROATIEN- GRADAC- FOTOS